Vorabinformationen zu den

Behandlungskosten

Gesetzlich Versicherte haben nach § 12 Sozialgesetzbuch V nur Anspruch auf Leistungen, die „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sind; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder wirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die (gesetzlichen) Krankenkassen nicht bewilligen“ (Bundesgesundheitsministerium).

So dürfen eine 3D-Simulation, ästhetisch motivierte Verbesserungen, minimalinvasive OP-Techniken, Funktionsdiagnostik, aufwändige DVT-Diagnostik und -planung etc. keine Berücksichtigung finden.

Wir möchten all unseren Patienten - unabhängig von ihrem Versichertenstatus - die bestmögliche Behandlung unter funktionellen UND ästhetischen Aspekten ermöglichen. Der Eigenanteil einer solchen Behandlung ist von den individuellen Bedürfnissen unserer Patienten und der Komplexität des Falls abhängig und bedarf eines persönlichen Beratungsgesprächs. Bitte vereinbaren Sie hierfür einen Termin mit uns unter 06172 -17 10 60.

Wenn Sie kein Privatpatient sind und wenn Sie keine Zusatzversicherung für belegärztliche Behandlung haben, so sollten Sie mit min. 5.000€ Eigenanteil rechnen.

Die wichtigsten Patienten-Fragen auf einen Blick

Warum bringt eine bimaxilläre Umstellung ein besseres Ergebnis als die Verlagerung nur eines Kiefers?

Ästhetik und Funktion sind gleichermaßen wichtig. Wenn man nur einen Kiefer verlagert, gibt es häufig nur funktionelle wie ästhetische Kompromissergebnisse. Die bimaxilläre Umstellung verspricht oft schönere und stabilere Ergebnisse bei gleichzeitiger funktioneller Optimierung für Nasenatmung, Zungenfunktion etc. Daher führen wir eine aufwändige 3 D-Planung durch, um das bestmögliche Ergebnis mit dem geringsten Aufwand zu erzielen.

Was haben meine Kopfschmerzen/ Kiefergelenksprobleme/ Tinnitus/ Schwindel mit meiner Kieferfehlstellung zu tun?

Zahn- und Kieferfehlstellungen führen zu Gelenküberlastungen, die auf Grund der anatomischen und funktionellen Zusammenhänge derartige Problem erklären.

Wie lange dauert die OP?

In der Regel 1-2 Stunden. Wenn zusätzlich das Kinn korrigiert werden soll, dann kann es auch einmal länger als 2 Stunden dauern. Wir informieren Sie hierzu aber nochmals ausführlich in einem Vorgespräch.

Wann kann ich wieder essen?

Sie können zu jeder Zeit essen, trinken, Zähne putzen. Wenn Sie die Klinik verlassen, dürfen Sie bereits weiche Kost wie Tortellini, Lasagne und Gnocchi essen.

Wie lange falle ich aus?

Der Klinikaufenthalt beträgt 3 - 4 Tage, die Arbeitsunfähigkeit je nach beruflicher Belastung 2-3 Wochen.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Grundsätzlich ist die Kostenübernahme nach dem 18. Lebensjahr an Bedingungen geknüpft (fragen Sie dazu bitte Ihren überweisenden Kieferorthopäden). Ihre Behandlungsoptionen werden aber durch das sogenannte "Wirtschaftlichkeitsgebot" des §12 SGB V auf das absolute Minimum begrenzt (siehe oben). Damit auch gesetzlich Versicherte an unseren sehr hohen Qualitätsstandards teilhaben können, haben wir den dem Patienten verbleibenden Eigenanteil auf 5.000€ begrenzt.