Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgie
Dr. Dr. Wolfgang Kater


Das Gesicht: Unsere ausdrucksvollste Visitenkarte

Der Blick in ein Gesicht sagt mehr als viele Worte. Sofort erkennen wir, ob unser Gegenüber traurig oder glücklich, wütend oder fröhlich ist. Die Sprache der Mimik wird in Sekundenschnelle verstanden - auf der ganzen Welt. Genau so schnell entscheiden wir, ob ein Gesicht mehr oder weniger attraktiv ist. Je regelmäßiger die Gesichtzüge, desto mehr entsprechen sie unserem natürlichen Sinn für Harmonie. Wir empfinden den Anblick als positiv.

Der Mund und die gesamte Kieferpartie spielen bei all diesen Eindrücken eine wichtige Rolle, denn der Kiefer prägt das Gesichtsprofil und bestimmt wesentlich über die Stellung der Zähne. Ein geschlossener Zahnbogen mit geraden Zähnen ist nur möglich, wenn auch der Kiefer in allen Ebenen - Länge, Breite und Höhe - in einer korrekten Position steht.


Dysgnathien: Wenn Kiefer und Zähne aus der Reihe tanzen


Inhalt:

Fehlstellungen des Kiefers - in der Medizin spricht man dabei von Dysgnathien - können jedoch nicht nur die äußere Erscheinung beeinträchtigen, sondern auch zu einer Reihe von funktionalen Problemen führen. Wenn Ober- oder Unterkiefer zum Beispiel zu weit vor- oder zurückstehen, passen die Zahnreihen nicht richtig aufeinander. Es können Beschwerden beim Essen und Sprechen auftreten. Oft ist kein Lippenschluss möglich. Die Muskulatur reagiert mit Verspannungen. Die Kiefergelenke knacken und schmerzen. Noch mehr: Durch die Verknüpfung von Kau- und Kopfhalteapparat können Dysgnathien auch Beschwerden außerhalb der Mundregion auslösen.
Im folgenden werden die grundsätzlichen Aspekte
der Funktion und Ästhetik getrennt betrachtet.

Info

Fehlstellungen der Kiefer können schmerzhafte Beschwerden durch Überlastung des gesamten Zahnhalteapparates, der Kaumuskeln und der Kiefergelenke und schließlich zum frühzeitigen Verlust der Zähne führen. Das Ziel der chirurgischen Korrektur ist die Normalisierung der Kieferverhältnisse als Voraussetzung für die Verbesserung des Bisses und des Gesichtsprofils.

Langzeitstabilität

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