vertikaler Exzess - gummy smile

Patientin mit gummy smile

3D Situation
Die Relation der Oberlippenlänge zu den Schneidezähnen sollte harmonisch sein. Die Schneidekante sollte in Ruheposition die Oberlippe um ca. 2mm überragen. Wird das Zahnfleisch des Oberkiefers sichtbar (in Ruhe oder beim Lachen), spricht man von Gummy smile. Das Gummy smile an sich hat natürlich keinen krankheitswert. Es wird aber oft als störend empfunden.


Das Operationsverfahren

Merkmale:
  • Mittelgesicht zu lang
  • "viel Zahnfleisch"
  • häufig mit Unterkieferrücklage kombiniert

Patienten Beispiel 01 Patienten Beispiel 02 Patienten Beispiel 03 weitere Beispiele...

Gesichtsasymmetrien

Merkmale:
  • "schiefes" Gesicht
  • häufig Kiefergelenkssymptomatik

Das Operationsverfahren


Patienten Beispiel 0^4 Patienten Beispiel 05 Patienten Beispiel 06 weitere Beispiele...

frontal offener Biß


Beispiel OffenerBiss Man unterscheidet zwischen einem frontal offenen Biss im Bereich der Frontzähne und dem seitlich offenen Biss im Seitenzahnbereich. Bei einem großen frontal offenem Biss ist das Sprechen und Abbeißen behindert. Bei einem seitlich offenem Biss ist das Kauen eingeschränkt.

Merkmale:
  • Kau- und Abbeißprobleme
  • atypisches Schlucken (Zunge liegt beim Schlucken zwischen den Zahnreihen)
  • häufig insuffizienter Lippenschluß
Beim frontal offenen Biss klafft beim Zusammenbeissen zwischen den Frontzähnen des Ober- und Unterkiefers eine Lücke. Ursache ist häufig der Gebrauch von Schnullern über das 3. Lebensjahr hinaus oder Daumenlutschen. Wird die schädliche Gewohnheit früh genug abgestellt, kann oft auf eine KFO-Behandlung verzichtet werden. Wird die Ursache - also das Habit - jedoch nicht beseitigt, kommt es mit der Zeit durch den offenen Biss unter anderem zu Sprachstörungen und Schwierigkeiten beim Kauen. Ziel der Operation ist es, die Kiefer in eine normale Relation zueinander zu bringen, um somit optimalen Mundschluß zu gewährleisten und einen normalen Überbiß zu realisieren.


Das Operationsverfahren


Patienten Beispiel 07 Patienten Beispiel 08 Patienten Beispiel 09 weitere Beispiele...

seitlich offener Biß


Beispiel vertikalerBiss Wie eingangs schon erwähnt stehen beim seitlich offenen Biß die Kauproblme im Vordergrund. Bei einem sehr ausgeprägten seitlich offenen Biß kann die Distraktionsosteogenese eine geeignete Möglichkeit zur Behandlung darstellen. Die Distraktionsosteogenese ist ein neues Verfahren, bei der durch kontinuierliches Auseinanderziehen von zwei

Merkmale:
  • Kauprobleme
  • typisches Schlucken (Zunge liegt beim Schlucken zwischen den Zahnreihen)
  • häufig Kiefergelenkssymptomatik
Knochenbruchstücken, der sich im Bruchspalt bildende neue Knochen (Kallus) zu einer Verlängerung des Knochens iinsgesamt benutzt wird. In diesen Fällen wird das zahntragengende Knochensegment im Bereich des offenen Bisses in Richtung Okklusionsebene (Kauebene) bewegt. Dies kann sowohl im Unterkiefer, wie auch im Oberkiefer geschehen.


Das Operationsverfahren


Röntgenbild 1 Röntgenbild 1

Distraktoren sind kleine, mechanische Bauteile, die meist über ein Gewinde den gewünschten Zug auf die zuvor durchtrennten Knochensegmente ausüben. Die Apparatur wird unter der Schleimhaut befestigt, wobei die Mechanik in die Mundhöhle hineinragt.

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Das Verlängern des Knochens beginnt auch hier erst eine Woche nach OP. Theoretisch ist eine Längung von bis zu 1mm/ Tag möglich.

Hier im Röntgenbild ist der Zustand vor und nach Distraktionsosteogenese deutlich zu erkennen. Das Bild oben rechts zeigt die Ausgangssituation noch deutlicher.